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    Börsenrichtlinien für Reptilienbörsen

    der Veranstaltung Rolinski, 2007

    Gießen, Limburg, Offenbach, Frankfurt, Darmstadt

    Räumlichkeiten :

    Im Ausstellungsbereich der Börse darf nicht geraucht werden.

    Hunde und Katzen dürfen nicht mit in die Börsenräume gebracht werden.

    Verletzte oder akut erkrankte Reptilien sind an der Tierabgabestelle/Quarantänestelle abzugeben.

    Transport, Anlieferung und Aufbewahrung :

    Es ist dafür zu sorgen, dass die Temperatur in den Behältern während des An und Abtransport der Tiere nicht absinkt. Es ist ggf. thermostabile Behälter z.B. Kühlboxen, Styroporboxen o.ä. zu verwenden. Erforderlichenfalls sind diese Behältnissse durch Wäremakkus oder Wärmeflaschen zu temperieren. Sichtschutz ist erforderlich.

    Wir weissen darauf hin das während des Rundgangs über die Ausstellung Tiere nicht länger, als unbedingt nötig, umhergetragen werden dürfen. Sie können Ihrer erworbenen Tiere jederzeit an der eingerichteten Tierabgabestelle gratis abgeben.

    Das Einliefern der Ausstellungstiere muss bis spätestens 10.00 Uhr des Veranstaltungstages abgeschlossen sein. Alle Tiere, die an diesem Tag auf der Börse angeboten werden sollen, sind von Beginn an in den Ausstellungsräumen zu halten. Nach diesem Zeitpunkt dürfen keine Tiere mehr in die Ausstellungshalle gebracht werden.

    Das Handeln mit Tieren aus Fahrzeugen heraus ist nicht gestattet.

    3. Austellung der Tiere :

    Es sind nur gesunde, gute genährte und unverletzte Tiere auszustellen und anzubieten.

    Ohne Einwilligung der Erziehungsberechtigten kein Verkauf an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre (§11c des Tierschutzgesetzes)

    Im Allgemeinbefinden gestörte Tiere angeboten oder verletzte Tiere sind unverzüglich aus der Ausstellung zu nehmen.

    Trächtige Reptilien dürfen nicht angeboten werden, da die Gefahr der Legenot besteht.

    Dämmerungs- und nachtaktive Tiere, auch Wirbellose (Skolopender, Diplopoden, Vogelspinnen) müssen sich dem Tageslicht weitgehend entziehen können.

    Entsprechende Rückzugsmöglichkeiten sind den Tieren in genügender Größe zu beschaffen.

    Das Anbieten von Wildfängen ist untersagt. Ausnahmen hiervor sind nur nach vorheriger Genehmigung des Veranstalters und der Veterinärbehörde möglich.

    Gifttiere und Skorpione dürfen nicht zur Veranstaltung gebracht werden.

    Bei allen räuberisch lebenden Arten von Wirbellosen, z.B. Gottesanbeterinnen, Skolopendern, Vogelspinnen etc., darf in jedem Behälter nur ein Tier angeboten werden

    Geschlechtsbestimmungen mit Hilfsmittel (Sonden) müssen zum Schutz der Tiere schon vor der Börse durchgeführt werden.

    Das Geschlecht angebotener Schildkröten ist mittels Markierung (z.B. Klebezettel bunt oder mit Beschriftung „m“ oder „w“) auf dem Rückenpanzer anzugeben, sodaß die Tiere nicht zwecks Geschlechtsbestimmung immer wieder neu aus dem Behältnis genommen werden müssen.

    Name und Adresse des Anbieters müssen an seinem Stand auf einem Schild gut sicht- und lesbar ausgeführt sein.

    Die mitgebrachten Tiere (ausgestellte und nicht ausgestellte) sind von ihrem Besitzer oder einer von ihm beauftragten Person während der gesamten Dauer der Börse zu beaufsichtigen.

    Weiterhin für Frankfurt : Selbst mitgebrachte Gestelle, die zusätzlich zu den vorhandenen Tischen auf dem Fußboden stehen, sind nur nach vorheriger Absprache zugelassen. Anolis und Phelsumen sollen in Behältern angeboten werden, die sich in einem Gestell befinden, das die schräge Aufstellung der Behälter ermöglicht, ähnlich wie in einem Setzkasten.

    3b. Säugetiere/Futtertiere :

    Grundsätzliches :

    Das Anbieten von Babymäusen, Babyratten und anderen vergleichbaren Jungtieren ohne Muttertier ist verboten. Tiere in der Geburt, oder Tiere die in den letzten 48 Stunden geboren haben, dürfe nicht ausgestellt werden.

    Das Anbieten von lebenden Futtertieren (Säugetiere) in Transportbehältnissen wird untersagt.

    Säugetiere mit Ausnahme eindeutig als Futtertiere identifizierbare Tiere dürfen nicht ausgestellt oder verkauft werden.

    Es werden nur zugelassen : Hausmäuse, Labormäuse, Zwergmäuse, Ratten, Laborratten, Meerschweinchen, Kaninchen, Gerbils, Hamster und Zwerghamster. Aus gegebenem Anlaß weisen wir hiermit besonders darauf hin, dass Zucht- und Zierformen der aufgeführten Arten sowie alle sonstigen Kleinsäuger untersagt sind.

    Für Frostfutter (gefrorene Mäuse und Ratten) ist eine gesonderte Erlaubnis nach dem Tierkörperbeseitigungsgesetz erforderlich.

    Achtung für die Veranstaltung in Frankfurt gilt : Hier ist der Verkauf von Säugetiere, lebende Futtermäuse und Ratten grundsätzlich verboten.

    4. Behältnisse und Einrichtungen :

    Behältnisse, in denen Tiere den Besuchern dargeboten werden, dürfen nicht auf dem Fußboden stehen. Sie sind mindestens in Tischhöhe (80cm) und so aufzustellen, daß die Tiere nur von einer Seite oder von oben zu sehen sind (z.B. Rückwände und Seitenwände mit Papier oder Pappe o.ä. abkleben).

    Das -auch vorübergehende- Abstellen auf dem Boden ist nicht gestattet.

    Die Behältnisse sind so aufzustellen , das eine vermeidbare Beunruhigung der Tiere vermeiden wird. Insbesondere ist dafür Sorge zu tragen, dass die Behältnisse durch Anrempeln oder Anschlagen nicht unnötig erschüttert werden. Abschrankungen vor den Ausstellungstischen sind zu empfehlen.

    Das Ausstellen der Wirbeltiere in ausgestalteten Schauterrarien ist dringend zu empfehlen. Die Ausgestaltung sollte die tatsächlichen Haltungsanforderungen widerspiegeln (z.B. Trockenklima, Halbtrockenklima, Feuchtklima, Aquaterrarium). Das Ausstellen der Wirbeltiere in den bislang üblichen Transportschalen kann nur dann toleriert werden, wenn den Tieren Rückzugsmöglichkeiten und Klettermöglichkeiten (z.B. bei Anolis und Phelsumen) gegeben sind.

    Die Behältnisse sind so aufzustellen, dass die Tiere nur von einer Seite oder von oben besichtigt werden können (z.B. blickdichte Rück- und Seitenwände, Zwischenwände).

    Die Behältnisse mit Wirbeltieren dürfen nicht gestapelt werden (Gefahr des Umstürzens). Maximale Stapelhöhe für Gefäße mit Futterinsekten : 4 Behältnisse übereinander.

    Die Behältnisse sind von unbefugtem oder unbeabsichtigtem öffnen zu sichern (z.B. durch Klebeband)

    Das zur Schau stellen einzelner Tiere außerhalb der Behältnisse oder Terrarien ist untersagt.

    Das beklopfen und Schütteln von mit Tieren besetzen Behältnisse ist strikt untersagt.

    Runde Behältnisse für Wirbeltiere sind verboten.

    Oben offene Behältnisse sind vor unbefugtem Zugriff auf die Tiere zu sichern (z.B. Netz oder Drahtgeflecht).

    Zu jedem Tier ist ein gut sicht- und lesbares Schild zuzuordnen, auf dem die in der Börsenordnung aufgeführtem Angaben stehen.

    -Wissenschaftlicher und deutscher Name des Tieres (soweit vorhanden)

    -Herkunft (Nachzucht/Wildfang), ggf. Schutzstatus nach dem Artenschutzgesetz

    -Geburtsdatum / Alter, Geschlecht

    -zu erwartende Adultgröße

    -vorkommen in freier Wildbahn

    -Haltungsanfoderungen (z.B. Klima, Ernährung, besondere Hygiene)

    -Soziale Anforderungen (z.B. Einzeltiere, Gruppenhaltung)

    -Besondere Hinweise an den Halter (Agressiität, sonstige Haltungs- und Pflegeanforderung wi z.B. Nahrungsspezialist)

    Die fachkundige Beratung wird hierdurch nicht ersetzt.

     

    Beispiel :

     

     

     

     

    Den Tieren muss im Behältnis eine Schutz- und Rückzugsmöglichkeit zur Verfügung stehen. Das Kompfortverhalten der Tiere ist zu berücksichtigen.

    Der Boden der Behältnisse ist mit einem geeignetem Substrat zur Aufnahme von Aussscheidungen und zur Aufrechterhaltung des Klimas im Behältnis auszustatten.

    Die Mindestanforderungen an die Größe der Behältnisse sind entsprechend den Angaben der Börsenordnung einzuhalten. Die Größe muss so bemessen sein, dass das darin befindliche Tier sich problemlos aktiv umwenden kann. Als Faustregel gilt für die Behälterlänge : Amphibien und Echsen : 1,5-fache Kopf-Rumpf-Länge, Schlangen : 0,5-fache Gesamtlänge, Schildkröten : die 2-fache Panzerlänge, Wirbellose : 1,5-fache Gesamtkörperlänge. Behälterhöhe : die Höhe des Behältniss muss eine einwandfreie Belüftung ermöglichen. Am Boden lebende Tiere, die sich aufrichten können, müssen dies soweit tun können, wie es Ihrem artgemäßes Sicherungs- und Erkundungsvervahren entspreicht. Für kletternde und bodenferne lebende Arten muss die Behältergröße das 2-fache er Körperlänge betragen. Den Tieren ist eine erhöhte Aufenthaltsmöglichkeit innerhalb des Behältniss anzubieten. Phelsumen ab 9cm Kopf-Rumpf-Länge sollen in Behältnissen der Mindestmaße 25x15x18cm angeboten werden. Bei größeren Tieren erhöht sich die Behältermaße entsprechend. Ich verweise auch auf Punkt 4b der Erlaubnis.

    Sumpf- und Wasserschildkröten sollen aus hygienischen Gründen auf einer feuchten Unterlage angeboten werden, die bei verschmutzung leicht zu wechseln ist. Bei einem Anbieten in Wasser ist folgendes zu beachten: häufiger Wasserwechsel mit temperiertem Wasser; Wasser seicht, damit die Tiere nicht ständig schwimmen müssen, oder ein Landabschnitt ist erforderlich. Aquatile Arten müssen im Wasser angeboten werden.

    Der Tierbesatz in den einzelnen Behältnissen ist abhängig von der Sozialverträglichkeit der Tiere so zu bemessen, das die Tiere in Ihrem Komfortverhalten nicht eingeschränkt werden. Einzelgänger dürfen nur einzeln und mit Sichtblenden zwischen den Behältnissen ausgestellt werden.

    Nagetierbehältnisse sind so zu besetzen, dass mindest ein Drittel der Bodenfläche frei bleibt.

    Tiergruppen dürfen zum Zwecke der Ausstellung und des Verkaufs nicht zusammengestellt werden, wenn sie nicht schon zuvor in einem Biotop sozial verträglich zusammen gehalten wurden.

    4. Ergänzende Bestimmungen des Veterinäramtes :

    Das Veterinäramt erhält rechtzeitig vor der Börse, spätestens bis zum Freitag 12 Uhr vor der jeweiligen Börse, ein Verzeichnis aller gemeldeten Anbieter.. Die Anbieter haben anzugeben, was sie auf der Börse verkaufen wollen. Im Falle von Tieren muss detailliert und vollständig angegeben werden, welche Tierarten gehandelt werden sollen und in welcher Zahl, außerdem müssen die Größen der Tiere angegeben werden.

    Auf das vorrangige Ausstellen der Tiere in Schauterrarien ist der Aussteller schon bei Anmeldung hinzuweisen.

    Sofern ein Anbieter mit artengeschützen Tieren handeln möchte, muss er sich rechtzeitig um die schriftliche Zustimmung der Artenschutzbehörde bemühen und diese vorlegen können. Die Anbieter sind von ihnen darüber zu informieren.

    Gewerbliche Anbieter von Wirbeltieren haben meiner Behörde Ihre gemäß §11Tierschutzgesetz erforderliche Erlaubnis zum gewerbsmäßigen Handel mit den angebotenen Wirbeltieren auf Verlangen im Original oder in einer beglaubigte Kopie vorzulegen. In dieser Genehmigung muß ausdrücklich das Anbieten und der Verkauf auf Tierbörsen oder ähnlichen Veranstaltungen genehmigt sein. Das gilt auch für den Verkauf von Futtertieren (Wirbeltiere) Gewerbliche Anbieter und Anbieter ohne den Nachweis einer Genehmigung gemäß § 11 Tierschutzgesetz werden von der Börse und dem Marktbetrieb ausgeschlossen.

    Gewerbliche Anbieter von Wirbeltieren aus dem Ausland haben entsprechende Unterlagen vorzulegen, aus denen hervorgeht, wer die Tiere auf der Börse begleitet, dass die Person(en), die die Tiere auf der Börse anbietet/anbieten, in der Tierhandlung angestellt ist/sind und dass sie die Anforderungen des §11 Tierschutzgesetz erfüllt/erfüllen, d.h. dass sie sachkundig sind im sinne des §11 Tierschutzgesetz, v.a. in Bezug auf die angebotenen Tierarten, und dass sie die notwendige Zuverlässigkeit besitzen. Die Unterlagen sind meiner Behörde von Ihnen als Aussteller rechtzeitig überprüfungsfähig vorzulegen.

    Den beauftragten meines Amtes ist während der gesamten Veranstaltungszeit, auch schon vor offizieller Eröffnungs, Zutritt zu den Veranstaltungsräumlichkeiten zu gewähren, die Gegenstand dieser Erlaubnis sind, um Haltung und Zustand der Tiere sowie geschäftliche Unterlagen zu überprüfen.

    Die detaillierten Anmeldeformulare sind auch am Ausstellungstag zur Einsichtnahme für die Behörde vorzuhalten. Aus ihnen muss hervorgehen

    -die detaillierte Auflistung der angebotenen Tiere

    - die Zur Kenntnisnahme der Börsenordnung durch den jeweiligen Beschicker.

    Diese Erlaubnis beinhaltet nicht die Abgabe von toten Tierkörpern zu Futterzwecken. Hierzu ist eine gesonderte Erlaubnis nach dem Tierkörperbeseitigungsgesetz erforderlich. Ich bitte darauf zu achten, dass auf der Reptilienbörse keine Tierkörper zu Futterzwecken abgegeben werden.

    Für Schäden und Folgeschäden die durch entlaufene Tiere entstehen haftet der Standinhaber !!!

    Die Anordnung weiterer Nebenbestimmungen und Auflagen bleibt vorbehalten.

    Börsenrichtlinien der Veranstaltung Rolinski, Februar 2007,

    gültig für die Veranstaltungen in Gießen, Limburg, Offenbach, Frankfurt, Darmstadt

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